|
 Die Bodybalance – Strukturelle Körperarbeit umfasst einen genau strukturierten Ablauf von insgesamt zehn Sitzungen, die zwischen 60 und 90 Minuten lang sind. Sie knüpft an die Tradition der bodyworks Rolfing, SOMA und Rebalancing an.
Fehlhaltungen können unterschiedliche Ursachen haben. Bei neun von 10 Menschen ist der Laufmuskel (M. iliopsoas) verkürzt. Das führt zu einer Beckenkippung und darauf folgend zu Fehlstellung von Wirbelsäule und Beinen. Kräftigung und Dehnung können zu einem gewissen Maß einen Ausgleich herbeiführen. Wo Muskelverklebungen vorliegen, ist dies jedoch aus eigener Kraft nicht möglich.
Eine Körperhaltung, die angenommen und verinnerlicht wurde, beeinflusst den Menschen auf seiner geistigen und körperlichen Ebene immer noch mit der Information, die zu dieser Körperhaltung geführt hat, auch wenn sich die Lebenssituation geändert hat.
Bei verspannter und verklebter Muskulatur, bei Schon- und Fehlhaltungen kann unsere Lebensenergie nicht frei fließen.
Ziel der Bodybalance-Strukturellen Körperarbeit ist es, durch manuelle Arbeit am Muskel- und Fasziensystem Verklebungen und Verspannungen im gesamten Körper zu lösen, Fehlhaltungen zu korrigieren, die Statik des Körpers neu auszubalancieren und die Körperhaltung zu verbessern. Das Körper- und damit das Selbstbewusstsein werden gestärkt. Alte Verhaltensmuster werden aufgeweicht und neue Verhaltensweisen, der aktuellen Lebenssituation angemessen, können angenommen werden. Durch fernöstliche Techniken, die in die strukturelle Arbeit integriert sind, und durch gezielte Qi-Gong-Übungen wird der Chi-Fluss aktiviert. Es wird heil.
Diese Ausbildung findet in unserer Massageschule in Hofheim an zehn mal drei Tagen statt. Die Teilnehmer üben gegenseitig an sich, erfahren dadurch die Körperarbeit und jeder Schüler begleitet mindestens drei Models durch die strukturelle Körperarbeit.
Die Sitzungen sind wie folgt gegliedert:


1. Sitzung: Körperanalyse
Körperanalyse, Arbeit und Lösung an den äußeren Faszienschichten von den Knien bis zum Hals. Die Atmung wird leichter.

2. Sitzung: Arbeit an Füßen
Arbeit an Füßen, Unterschenkeln und Rücken. Das Stehempfinden wird stabiler.

3. Sitzung: Verlängerung der Rumpfseiten
Verlängerung der Rumpfseiten, Arbeit an Becken- und Schultergürtel. Das Lösen in tieferen Schichten beginnt.

4.–6. Sitzung: Befreiung und Ausrichtung des Beckens
Befreiung und Ausrichtung des Beckens. Zentrale Sitzungen dieser Arbeit.

7. Sitzung: Arbeit an Kopf, Hals, Schultern

8.–10. Sitzung: Integrierende Arbeit

|